Pigou schuf in den 1920er Jahren ein scheinbar logisches System stationärer Gleichgewichtszustände. Von einem Gleichgewicht auf Märkten spricht die Neoklassik, wenn folgende zwei Voraussetzungen erfüllt sind:
1.) kein Wunsch, die geplanten Entscheidungen zu revidieren
2.) die Pläne der EntscheidungsträgerInnen sind konsistent und kompatibel.
Ein Gleichgewicht beschreibt einen Zustand; das Feststellen von Marktgleichgewichten basiert daher auf einer statischen Methode.
Das neoklassische Konzept des Gleichgewichts ersetzt das dynamische Konzept der Akkumulation, das noch in der Klassik erlaubte, die Ökonomie als ein dynamisches System zu verstehen. |