Joseph Stiglitz, 1943 in Gary, Indiana geboren, schließt bereits mit 23 Jahren (1966) das Ph.D. Studium am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT), der Eliteschmiede ökonomischer Theoriebildung, ab. Sowohl Stiglitz als auch Krugman verlassen im Laufe ihres Lebens immer wieder die akademische Forschung, um die wirtschafts- und entwicklungspolitische Praxis mitzugestalten: Beide sind unter anderem im ‚Council of Economic Advisers‘ tätig, Stiglitz ist zuletzt Vizepräsident der Weltbank. Im Jahr 2001 wird Joseph Stiglitz der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften verliehen.
Stiglitz entscheidet sich während seines Ph.D. Studiums bewusst für einen Auslandsaufenthalt in Cambridge, UK, um die kritischen Stimmen zur neoklassischen Ökonomie von Joan Robinson und Nicolas Kaldor zu hören. In Cambridge vollendet er auch seine Dissertation über die Ursachen ungleicher Einkommens- und Vermögensverteilung. |