Die Neoklassik ist eine Handlungstheorie, die gemeinhin als Mikroökonomie definiert wird. Konkret geht es um die Kernfrage, wie knappe Ressourcen unter alternativen Nutzungsformen alloziert, d.h. zugeteilt werden. Sie untersucht die reine Ökonomie und analysiert den Prozess der Ressourcenallokation, nicht aber die Frage der Verteilung von Ressourcen. Die Methode zur Problemlösung ist die Optimierung.
Da diese Methode aber nicht nur im engen Bereich der Ökonomie, sondern im gesamten Feld des Sozialen angewandt werden kann, findet die Neoklassik zunehmend mehr AnhängerInnen in den Sozialwissenschaften. Mit dem Siegeszug der Methode der Optimierung ist eine Ökonomisierung des Sozialen zu beobachten. |