Eine andere Welt ist möglich, wenn das Wettbewerbsdispositiv aufgebrochen wird. Nicht nur die kleinen Einheiten, vom Privatleben über Projekte und lokale Einheiten, sondern das Haus der Einen Welt muss kollektiv gestaltet werden. Deshalb gehören nicht die Märkte globalisiert, sondern Demokratie, soziale Rechte und ökologische Nachhaltigkeit. Der Kern einer anderen Globalisierung ist nicht, ob und wie Waren global verschifft werden, sondern dass die Gestaltung der Welt global erfolgt. Gerade unter dem Gesichtspunkt der ökologischen Nachhaltigkeit wäre in bestimmten Bereichen eine Rückführung auf kleine Einheiten und lokale Märkte durchaus sinnvoll. Auch in einer anderen Globalisierung wird die Marktwirtschaft eine Rolle spielen, sie ist aber dem Primat der Demokratie untergeordnet. |