Entwicklung als Totalität zu verstehen, schafft Raum für Widerspruch und bekommt das gesamte Dispositiv in den Blick. So wird klar, dass Entwicklung keiner Eigenlogik folgt, sie ist kein Selbstlauf, in den Menschen nicht eingreifen können. Es sind keine übermenschlichen Gesetze des Marktes, der Profitlogik, des Klimas oder von kulturellen Eigenheiten, welche die Menschen zu Objekten degradieren. Menschen sind nicht einfach Marionetten, die in einem göttlichen oder teuflischen Drama ihren Part zu spielen haben, sondern Subjekte von Entwicklung. Es ist Teil der menschlichen Fähigkeit, nicht zuletzt dank des Zyklus von Sterben und Geborenwerden, dass Menschen etwas anders machen können, dass sie eine Initiative setzen und damit einen Unterschied machen können zu dem Zustand, wie sie die Welt vorfinden. |