Hodgson ist der zentrale Vertreter der neuen institutionellen bzw. evolutionären Ökonomie. Er untersucht insbesondere die Bedeutung von Institutionen im Wirtschaftsprozess. Im Unterschied zur neoklassischen Institutionstheorie, wie sie etwa von Douglas North, entwickelt wurde, gibt es bei Hodgson Institutionen nicht nur dann, wenn sie "Transaktionskosten" sparen. Vielmehr geht er auch von institutionellen Eigendynamiken aus. Er plädiert daher dafür, dass die Ökonomie ihre mechanistische Sichtweise von Wirtschaftsprozessen aufgeben sollte. Anstatt auf das mechanistische Weltbild zu bauen, sollen z.B. neuere evolutionäre Ansätze, wie sie etwa in der Biologie entwickelt wurden, für die Konzeptualisierung von Wirtschaftsprozessen herangezogen werden. |