Mit Effizienz ist gemeint, dass man aus den knappen verfügbaren gesellschaftlichen Ressourcen (bzw. Produktionsfaktoren) in den Unternehmen den maximalen Output generiert bzw. bei den KonsumentInnen für den größten Nutzen sorgt. Der neoklassische Effizienzbegriff ist statisch.
In der paretianischen Wohlfahrtsökonomie gilt eine Volkswirtschaft dann als effizient, wenn kein Individuum besser gestellt werden kann, ohne ein anderes schlechter zu stellen. Sämtliche Beurteilungen von Produktionsverfahren, Marktstrukturen, staatlicher Intervention in den Wirtschaftsprozess etc. werden in diesem Ansatz unter dem Gesichtspunkt der Maximierung von Effizienz betrachtet. Das Effizienzkriterium berücksichtigt die Verteilung zwischen Individuen jedoch nicht, da Nutzen als nicht interpersonell vergleichbar betrachtet wird. |