Unter bestimmten Bedingungen wird staatliches Eingreifen in den Markt nötig, um suboptimale Marktergebnisse zu korrigieren. Marktversagen tritt dann auf, wenn die Bedingungen für vollkommene Märkte nicht gegeben sind. Die Theorie des Marktversagens beschäftigt sich also mit den wirtschaftlichen Problemen, bei denen nichtmarktliche Lösungen zu besseren Ergebnissen führen als marktliche. In der mikroökonomischen Theorie bezeichnet man diese Fälle als natürliche Monopole, asymmetrische Information, externe Effekte und öffentliche Güter.
Kommt es zu Marktversagen, können die Ergebnisse durch staatliche Eingriffe verbessert werden. Dies geschieht entweder durch staatliche Bereitstellung der Güter oder durch genaue Festlegung der Spielregeln für die Marktteilnehmer. In letzterem Falle spricht man vonregulierten Märkten. |