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Internationale Politische Ökonomie
Mit Beispielen aus Lateinamerika
Ao. Prof. Dr. Andreas Novy
Abteilung für Stadt- und Regionalentwicklung, Wirtschaftsuniversität Wien
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 up 2 Ökonomische Theorien
 up 2.3 Keynesianismus
 up 2.3.4 Grundbegriffe des Keynesianismus
 up 2.3.4.3 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR)

2.3.4.3.2 Bruttoinlandsprodukt

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist eine makroökonomische Kenngröße zur Messung der Produktionsleistung einer bestimmten Periode in einer Volkswirtschaft. Es dient somit als Indikator für die Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft. Wird es zu laufenden Preisen ermittelt, spricht man vom nominellen BIP, bewertet man die wirtschaftliche Leistung zu den Preisen eines Basisjahres, bezeichnet man es als reales BIP. Man kann das BIP über die Angebotsseite der Ökonomie (welcher Sektor hat wieviel beigetragen?), die Nachfrageseite (für welche Zwecke wurde die produzierte Leistung verwendet?) und die Verteilung des erwirtschafteten Einkommens ermitteln.

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