Mikro kommt aus dem griechischen und bedeutet klein. Mikroökonomie ist daher der Teil der Wirtschaftswissenschaften, der von den kleinsten ökonomischen Einheiten, im konkreten Individuen, ausgeht und versucht, basierend auf diesen aus dem Kleinen kommenden Einsichten allgemeinere Prozesse zu verstehen.
Die Mikroökonomie beschäftigt sich nicht ausdrücklich mit institutionellen, politischen und legalen Fragen des Wirtschaftens. Sie beruht aber implizit auf einer marktwirtschaftlich-kapitalistischen Wirtschaftsordnung basierend auf dezentralen Marktentscheidungen und Privateigentum. Die Funktionsweise dieser speziellen institutionellen Ordnung und dieses juristischen Rahmens wird im Detail untersucht, für andere Wirtschaftsordnungen (z.B. zentrale Planwirtschaften oder Subsistenzökonomien) wird kein Erklärungsanspruch erhoben. |