Paradigmen sind Weltbilder und Weltsichten. Sie stellen Brillen zur Verfügung, um die Wirklichkeit zu ordnen. Sie strukturieren unser Denken, wie dies in Disziplinen geschieht. Jedoch sind Paradigmen oftmals disziplinenübergreifend. In den Wirtschaftswissenschaften gibt es drei Paradigmen:
- Die Neoklassik, die auf dem methodologischen Individualismus beruht.
- Der Keynesianismus, der auf Aggregaten beruht und die Gesellschaft als komplexe Maschine versteht.
- Die politische Ökonomie, die von gesellschaftlichen Klassen ausgeht und die Interessen verschiedener sozioökonomischer Akteure untersucht.
Der Begriff wurde von Thomas Kuhn in seinem Buch über wissenschaftliche Revolutionen popularisiert. |