Der Wirtschaftsliberalismus ist seit dem 18. Jahrhundert die bestimmende Ideologie zur Erklärung kapitalistischer Marktwirtschaften. Es ist eine Strömung des Liberalismus, die sich an der klassischen politischen Ökonomie von Adam Smith und David Ricardo orientiert. Demnach folgt die Ökonomie mit dem Marktgesetz eigenen Regeln. Angebot und Nachfrage stellt durch die “unsichtbareHand” ein ökonomisches Gleichgewicht her. Diese bürgerliche Ordnung hat neben dem Markt das Eigentum als Grundlage einer vermeintlich natürlichen Wirtschaftsordnung. Der politische Liberalismus ist demgegenüber zweitrangig. |