Regulation ist viel mehr als Regulierung, denn sie umfasst den Bereich der staatlichen Sozialtechnik genauso wie zivilgesellschaftliches Handeln, intendiertes genauso wie unintendiertes. Regulation beschreibt den komplexen sozialen Prozess, wie kapitalistische Gesellschaften stabilisiert werden. Dies erfordert, verschiedenste Logiken für eine Zeitlang miteinander vereinbar zu machen: Die Handlungsmuster von HändlerInnen müssen mit denjenigen der ProduzentInnen abgestimmt werden, die Lebensform der Arbeiterschaft muss mit den Erfordernissen der Betriebsorganisation vereinbar sein. Regulation ist der qualitative Prozess, der den Kreislauf des Kapitals als quantitativen Prozess stabilisiert. |