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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 2 Geomorphologie, oder: Das Relief Lateinamerikas
 up 2.2 Regionale (Struktur-)Geomorphologie
 up 2.2.4 Formen der alten Schilde, der Trappdecken und Mittelgebirge

2.2.4.1 Katarakte und Wasserfälle

Als Wasserfall bezeichnet man den senkrechten Absturz des Wassers über eine Stufe im Flussbett. Die Stufe kann durch eine Verwerfungen, durch Zurückverlegungen von Gefällsbrüchen, oder durch glaziale Erosion entstanden sein. Jeder Wasserfall wandert rückwärts, da die Erosion ständig Material abführt. Am Fuß des Falls entsteht ein tiefer Kolk, in dem eine gegen die Wand gerichtete Wasserbewegung (Grundwalze) die Stufe permanent unterwäscht. Stromschnellen bezeichnet man als Katarakte.

Besonders in den alten Schilden von Guayana und den Trappdecken der Basaltformation im Grenzgebiet Argentinien/Brasilien findet man gewaltige Wasserfälle.

Der atemberaubende Salto Angel in Venezuela stürzt über eine Schichtstufe fast 1000 m in die Tiefe. Noch immer gehört der Bereich des Guayana-Schildes zu den unberührtesten Landstriche der Erde. Auch die Roraimafälle und die Kaiteurfälle (Guyane) sind nicht minder spektakulär.

Salto Angel, Venezuela

Die Iguazú-Wasserfälle im Grenzgebiet zwischen Argentinien und Brasilien gehören zu den imposantesten Naturschauspielen dieses Planeten. Knappe 100 m stürzen dort die Wassermassen in breiter Front in die Tiefe.

Iguazú zur Trockenzeit

Iguazú-Wasserfälle bei Hochwasser

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