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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 2 Geomorphologie, oder: Das Relief Lateinamerikas
 up 2.3 Regionale (Klima-)Geomorphologie

2.3.2 Grundlagen der Klimageomorphologie nach Wilhelmy

Durch tektonische Bewegungen, also endogene Kräfte, wird eine Ausgangssituation für alle formverändernden Prozesse definiert, die nicht nur graduellen, sondern prinzipiellen Veränderungen unterworfen sind.

Als Beispiel sollen hier Hangprofile in Massengesteinen dienen, die sich von Klimazone zu Klimazone ändern, entsprechen hingegen innerhalb jeder Klimazone dem klimageomorphologischen Normalprofil, wie es auch Hängen aus anderen Gesteinsarten entspricht.

  • In den immerfeuchten Tropen entsteht ein konkaver Hangfuß aus tiefgründig, von Regenwald bedeckter Verwitterungsdecke.
  • In wechselfeuchten Tropenklima bildet sich nach einem markanten Hangknick ein konvexes Hangprofil aus. Der angefallene Schutt wurde in Regenzeiten weitertransportiert.
  • In vollaridem Klima ist wiederum ein konkaves Hangprofil zu beobachten, wo der Fußbereich der Inselberge ständig innerhalb ihrer Schutthülle verbleibt.

Der Klimageomorphologischen Formenwandel ist in vier Richtungstypen zu untergliedern:

  • Planetarischer,
  • hypsometrischer,
  • peripher-zentraler,
  • und west-östlicher Formenwandel.

In diesen Formenwandel verändern sich fünf Teilfaktoren des Gesamtsystems: Verwitterung, Bodentypus, Abtragungstypus, Transportart, und Ablagerungsart.

 down 2.3.2.1 Planetarischer Formenwandel
 down 2.3.2.2 Hypsometrischer Formenwandel
 down 2.3.2.3 Peripher-Zentraler Formenwandel
 down 2.3.2.4 West-Östlicher Formenwandel
 down 2.3.2.5 Vorzeitformen
 down 2.3.2.6 Klimamorphologische Zonierung nach Wilhelmy
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