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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 2 Geomorphologie, oder: Das Relief Lateinamerikas
 up 2.2 Regionale (Struktur-)Geomorphologie

2.2.3 Formenschaft der Tiefländer

Südamerika wird durch drei große Tiefländer charakterisiert, das Orinoco-, Amazonas- und La-Plata-Tiefland. Während die Llanos des Orinoco und Amazonien jeweils von einem großen Strom beherrscht werden, so gehören zur La-Plata-Ebene unterschiedliche Flüsse (Uruguay, Paraguay, Paraná), aber auch abflußlose Becken (Pantanal, Mato Grosso, Gran Chaco) und die Pampa bis zum Río Negro. Die Formen werden durch die Intensität des fließenden Wassers, Wassermenge, Fließgeschwindigkeit, Abflussregime und Sedimentführung bestimmt (Hydologie). Hier werden weniger die bildenden Kräfte und Prozesse, als vielmehr die Formen beschrieben. In Mittel- und Zentralamerika fehlen die großen fluvial geprägten Tiefebenen. Dort sind es eher Küstentiefländer, die im Kontrast zu den Kordilleren, Mittelgebirgen und Karstlandschaften stehen. Sie unterliegen den Bildungsgesetzen der Küste.

 down 2.2.3.1 Das Amazonastiefland: Varzea und Terra firme
 down 2.2.3.2 Dammufer und Umlaufseen
 down 2.2.3.3 Küstenenbenen, Deltas und Ästuare
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