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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 2 Geomorphologie, oder: Das Relief Lateinamerikas

2.1 Allgemeine Geomorphologie

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Die Gestaltung der Erdoberfläche ist ein ständiger Kampf zwischen endogenen (innenbürtigen) und exogenen (von außen einwirkenden) Kräften, und somit ein Wechselspiel zwischen tektonischen Bewegungen, Verwitterung, Abtragung (Erosion) und Sedimentation (Aufschüttung). Abgesehen von eben entstandenen vulkanischen Formen ist kein einziger Teil der Erdoberfläche in seiner endogenen Urform erhalten. Kaum "landfest" geworden, unterliegt jede auch noch so kleinste Reliefeinheit ständigexogenen Einflüssen. Um die Gestalt und Genese des Erdreliefs zu beschreiben, ist daher Wissen über das funktionale Kräftespiel von endogenen und exogenen Kräften notwendig. Bedeutend ist ebenfalls der räumliche und zeitliche Maßstab der Betrachtungsweise von Oberflächenformen. In der Allgemeinen Geomorphologie werden große maßstäbliche Bandbreiten verfolgt. So wird z.B. der augenblickliche Einschlag eines Regentropfens an einer spezifischen Stelle als zeitliche und räumliche Mikroform ebenso betrachtet und untersucht wie die Entstehung der Kontinente als Makroform.

Lateinamerika ist aufgrund seiner immensen Diversität der Naturräume geomorphologisch äußerst vielgestaltig, in vielerlei Hinsicht einzigartig und hat manche „Weltrekorde“ zu bieten – von den höchsten Landvulkanen der Erde, über die größten Wasserfälle, dem längsten Gebirge, und vieles mehr.

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