Die Westindischen Inseln gliedern sich in drei Inselgruppen:
- die Großen Antillen,
- die Kleinen Antillen,
- die Bahamas,
Der Inselkranz zwischen Nord- und Südamerika entspricht in seinem Aufbau dem Sundabogen zwischen Australien und Asien. Beide liegen im großen Bruchgürtel der Mittelmeere. Man unterscheidet eine flache Aussenzone flachgelagerter vorwiegend kalkiger junger Sedimente (Bahamas), ihnen folgt die Zone der Großen Antillen, die in mannigfaltiger Struktur aus verkarsteten Kalken der Kreide und des Tertiärs, weiters aus Schiefern und Serpentiniten oder magmatische Intrusiva aufgebaut werden. Der Bogen der inneren Antillen (kleine Antillen) werden im wesentlichen, bis auf zwei Ausnahmen (Jungferninseln, Barbados), aus jungen, noch tätigen Vulkanen aufgebaut. Die Bahamas bestehen dagegen ebenso, wie Barbados und Curaçao, aus Riffkalken. An der Außenseite der Antillen folgen große Tiefseerinnen (Puerto-Rico-Graben, über 9000 m Tiefe). Auch die Tröge zwischen Kuba, den Cayman-Inseln und Jamaika erreichen große Tiefen (Caymangraben bis ca. 8000 m). |