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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 2 Geomorphologie, oder: Das Relief Lateinamerikas
 up 2.1 Allgemeine Geomorphologie
 up 2.1.1 Reliefbildende Prozesse
 up 2.1.1.5 Glaziale Reliefformung
 up 2.1.1.5.1 Glaziale Formen
 up 2.1.1.5.1.1 Erosionsformen

2.1.1.5.1.1.4 Weitere Erosionsformen

Rinnenseen sind langgestreckte, durch subglaziale Erosion (Schmelzwasserabtragung, also fluvioglazialbedingt) in subglazialen Tunneltälern enstandene Hohlformen, deren Richtung ehemaligen großen Gletscherspalten entspricht, in denen die Schmelzwässer der Eismassen in die Tiefe stürzen

Gletschermühlen entstehen durch Schmelzwässer, die in Gletscherspalten bis zur Gletschersohle herabstürzen und in anstehendem Fels den Untergrund auskolkt (aushöhlt).

Rundhöcker, oder Rundbuckeln sind das Ergebnis der abschleifenden Wirkung des Gletschereises auf das Festgestein. Alle kantigen Formen werden zugerundet, die dem Gletscher zugewandte Seite ist infolge Detersion abgeflacht, die Lee-Seite ist infolge Detraktion rauer gestaltet. Gerichtete Rundhöckerfluren entsprechen der Fließrichtung des Gletschers.

Gletscherschliffe und Gletscherschrammen an Locker- und Festgestein sind ebenfalls Ergebnis schleifender Wirkung des Gletschers.

In allen Gebieten Lateinamerikas, die von Gletschern direkt beeinflusst waren, sind eine ganze Palette an Erosionsformen zu beobachten.

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