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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 4.1 Deskriptive Klimatologie - Die wichtigsten Klimaelemente und -erscheinungen für Lateinamerika im Überblick

4.1.2 Jahresdurchschnittstemperatur Lateinamerikas

Karte: Jahresdurchschnittstemperatur

Die thermischen Bedingungen Lateinamerikas zeigen natürlich die zu erwartende eine deutliche zonale (breitenkreisparallele) Anordung, d.h. vom Äquators polwärts sinken die Jahresdurchschnittstemperaturen. In den Anden aber kommt es sehr darauf an, in welche Höhe Temperaturmessungen erfolgen. In den Höhenstockwerken nämlich herrschen Temperaturen, die im Jahresmittel durchaus denen der gemäßigten Breiten, also den in Europa bekannten, entsprechen. Man spricht hier vom sog. „Höhengradienten“ der Temperatur. Die höchsten jährlichen Wärmewerte sind also im äquatornahen tropischen Tiefland (z.B. Amazonasbecken) vorzufinden. Die Temperatur sagt jedoch noch nichts über die tatsächliche Sonneneinstrahlung aus, die in den Anden aufgrund der geringen Bewölkung den höchsten Bereichen sogar wesentlich höher ist als in tiefer gelegenen, aber häufig bewölkten Gebieten.

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