Logo
Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
Home
Sitemap
Vorherige
Nächste
 up 1 Geologie, oder: Die Gesteinswelten Lateinamerikas
 up 1.3 Regionale Geologie
 up 1.3.1 Geologischer Aufbau Südamerikas
 up 1.3.1.4 Die Lagerstätten in Südamerika
 up 1.3.1.4.2 In den Anden
 up 1.3.1.4.2.1 Erzlagerstätten

1.3.1.4.2.1.4 Gold

Vom Goldrausch in kolonialistischer Zeit ist wenig geblieben - zwar wird in vielen Andenstaaten weiterhin nach Gold gesucht, wirtschaftliche Bedeutung haben nur zwei Gebiete: In der Zentral- und Westkordillere und in der pazifischen Küstenzone Kolumbiens und Nordbolivien/Südperu. 30 % des Goldes stammen aus Primärlagerstätten und 70 % aus Seifenvorkommen.

Primäre Goldlager sind meist an Quarzgänge in Batholiten gebunden, in Kolumbien sind dies die Batholite von Antioquia und Ibague. Seifengold der Zentralkordillere wird im Norden und am Río Cauca und seinen Nebenflüssen gewonnen. Im Westen sind vor allem die Seifen des Atrato-Beckens und des Río San Juan von Bedeutung.

Die bolivianisch-peruanischen Goldlagerstätten nützt man vor allem in der Ostabdachung der Anden im Nordosten von La Paz. Zum Teil reiches Seifengold findet man in den Quellflüssen des Río Beni bei Teoponte und Tipuani.

Hilfe Seitenanfang
Home Sitemap Suche Bilder Vorherige Nächste

Letzte Aktualisierung dieser Seite:
Öffne externe Links in neuem Fenster?

© Copyright "Lateinamerika-Studien Online"