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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 1 Geologie, oder: Die Gesteinswelten Lateinamerikas
 up 1.3 Regionale Geologie
 up 1.3.1 Geologischer Aufbau Südamerikas
 up 1.3.1.4 Die Lagerstätten in Südamerika
 up 1.3.1.4.1 Ausserandine Lagerstätten

1.3.1.4.1.4 Erdöl

Durch die große Ausdehnung präkambrischer Gesteine und das Fehlen von Sedimentationsräumen hat Brasilien keine Erdöllagerstätten. Im Saum der Anden ist dies jedoch anders, dort finden sich nennenswerte Lagerstätten.

Weltweite Bedeutung haben die Vorkommen in den mächtigen Sedimentfüllungen des Maracaibo-Beckens und des Orinoco-Deltas. Man schätzt die Reserven am Río Orinoco an konventionellen Rohöls auf 40 Mrd. t und Schweröls auf 170 Mrd. t. Es sind dies die größten Lagerstätten Südamerikas.

In den weiten Ebenen am östlichen Andenrand zwischen Kolumbien und Argentinien liegen ebenfalls große Vorräte, sodass diese Länder ihren Bedarf weitgehend selber decken können. Dennoch nennenswerte Vorkommen werden in den Kreide/Tertiärbecken an der argentinisch-brasilianischen Atlantikküste gefördert.

Schließlich ist die Region um die Magellanstraße erdölhöffig. Die dortigen Lagerstätten werden terrestrisch seit 1945 ausgebeutet, heute hat sich der Schwerpunkt offshore verlagert.

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