Logo
Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
Home
Sitemap
Vorherige
Nächste
 up 1 Geologie, oder: Die Gesteinswelten Lateinamerikas
 up 1.2 Aufbau der Erde
 up 1.2.2 Minerale und Gesteine
 up 1.2.2.1 Magmatische Gesteine

1.2.2.1.2 Abkühlung des Magmas

Sowohl beim Plutonismus, als auch beim Vulkanismus gibt es typische Abkühlungsstadien:

In der Regel gilt folgende mineralogische Ausscheidungsfolge:

1. Nebengemengteile

2. Mafische Silikate (Olivin – Pyroxen – Amphibol – Biotit)

3. Salische Silikate, erst die Kalkreichen, dann die natronreichen Plagiklase und Orthoklase

4. Quarz

5. Restschmelze: Bei schon niedrigeren Temperaturen gibt es immer noch einen Bestandteil, der sich nicht auskristallisieren konnte. Es handelt sich um saure Restschmelzen, sogenannte Pegmatite, die zu den bedeutendsten Mineralfundstätten gehören, da sich in der Restschmelze auch seltene Elemente anreichern.

Die ersten Ausscheidungen können ihre Kristallform ungehindert ausbilden, sie entwickeln sich zu indiomorpher (eigengestaltig) Gestalt. Die später ausfallenden Gesteine gehen aus Umbildungen der älteren hervor, umhüllen sie, oder füllen als xenomorphe (fremdgestaltige) Körper die Lücken aus.
Hilfe Seitenanfang
Home Sitemap Suche Bilder Vorherige Nächste

Letzte Aktualisierung dieser Seite:
Öffne externe Links in neuem Fenster?

© Copyright "Lateinamerika-Studien Online"