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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 1 Geologie, oder: Die Gesteinswelten Lateinamerikas
 up 1.3 Regionale Geologie
 up 1.3.1 Geologischer Aufbau Südamerikas
 up 1.3.1.4 Die Lagerstätten in Südamerika

1.3.1.4.2 In den Anden

Der Reichtum an Bodenschätzen führte schon vor über 2000 Jahren zur Ausbeutung der Andenstaaten und beeinflusste das wirtschaftliche und politische Geschehen bis heute. Lange vor der spanischen Eroberung der Andenstaaten wurde Gold abgebaut und kunstvoll verarbeitet. Die Suche nach Edelmetallen war das Hauptmotiv der Coquistadoren - die Lagerstätten Kolumbiens, Perus und Boliviens waren das Ziel. Die bolivianische Bergbaustadt Potosí, auf 4000 m gelegen, war lange Zeit die größte Stadt Südamerikas - der Cerro Rico als der erzreichste Berg Südamerikas zog Tausende von Bergarbeitern an.

Cerro Rico in Potosí

Zwar werden noch immer Gold und Silber abgebaut, heute sind aber andere Bergbauprodukte von Bedeutung. Die wichtigsten Produkte sind Kupfer, Zinn, Blei, Zink oder Erzeugnisse polymetallischer Abbaugebiete. Immer noch baut die Wirtschaft Perus, Boliviens, aber auch Chiles auf Bergbauprodukten auf, die 50 bis 70 % der Ausfuhrerlöse ausmachen können. Modernisierung, technischer Fortschritt, Preisdumping und Preisstürze einiger Produkte bereiten vielen Ländern große wirtschaftliche Schwierigkeiten. Rohstoffkartelle nach dem Muster der OPEC sind zwar gebildet worden, hatten jedoch keinen Erfolg.

 down 1.3.1.4.2.1 Erzlagerstätten
 down 1.3.1.4.2.2 Salpeter und Guano
 down 1.3.1.4.2.3 Erdöl und Kohle
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