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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 1 Geologie, oder: Die Gesteinswelten Lateinamerikas
 up 1.3 Regionale Geologie
 up 1.3.1 Geologischer Aufbau Südamerikas
 up 1.3.1.2 Der sedimentäre Oberbau
 up 1.3.1.2.2 Tiefebenen ("Los Llanos")

1.3.1.2.2.2 Llanura de Chaco Pampeana

Ein große zusammenhängende Tiefebene reicht mit einer N-S Austreckung von mehr als 2000 km von 16°S bis etwa 40°S und zieht sich von Bolivien über Paraguay bis zum Río Negro nach Argentinien, dem Beginn der Patagonischen Tafel. Im Osten erstreckt sie sich bis zur Atlantikküste, vereint sich dort mit dem Paraná-Becken, im Westen bilden die Sierras Subandinas die Grenze, gemeinsam mit den Pampinen Sierren, die auch inselartig aus der weiten Ebene herausragen.

Die oberflächennahen Schichten bestehen aus großteils alluvialen Gesteinen, wie weitgespannten Gebirgsfussflächen, Flusssedimenten, Süsswassersedimenten, und flachen Salaren. Von großer Wichtigkeit sind dabei ausgedehnte Lössareale im Zentrum des Tieflandes.

Seit dem Paläozoikum war der gesamte Raum auf präkambrischen Untergrund von Becken und Schwellenbereichen geprägt. Das Paläozoikum kann mehrere 1000 m betragen. Trias und Jura sind nur in geringer Mächtigkeit ausgebildet. Noch während des Jura, mit Einsetzten des Zerfalls von Gondwana, formten tektonische Bewegungen den paläozoischen Untergrund zu mehreren Teilbecken, die von gewaltigen kretazischen und känozoischen Sedimenten erfüllt sind. Die kontinentalen Serien erreichen Mächtigkeiten zwischen 3000 m (westlich des Río Paraná) und 5000 m (an der Grenze Bolivien/Agentinien).

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