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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 1 Geologie, oder: Die Gesteinswelten Lateinamerikas
 up 1.3 Regionale Geologie
 up 1.3.1 Geologischer Aufbau Südamerikas
 up 1.3.1.1 Das Präkambrische Grundgebirge

1.3.1.1.1 Der Guayana - Kraton

Grafik: Der Guayana - Kraton

Der Guayana Kraton ist der größte präkambrische Kern Südamerikas. Französisch Guayana, Surinam, Guayana, Brasilien, Kolumbien und Venezuela haben daran Anteil. Geologisch gesehen bildet zusammen mit dem Guaporé-Kraton Brasiliens eine Einheit und somit einen 4,5 km² großen präkambrischen Schild.

Der eigentliche Guayana-Kraton nördlich des Amazonas konsolidierte sich im älteren Proterozoikum, jüngere Orogenesen haben diesen Raum genauso nicht mehr beeinflusst, wie die in Brasilien so bedeutenden thermodynamischen Ereignisse zwischen 1900 und 550 Mio. Jahren. Das hohe radiometrische Alter des Imataca-Supamo-Komplex geutet darauf hin, daß es sich hier um den ältesten Kern des südamerikanischen Kontinentes handelt.

Entscheidend für die heutige Ausprägung der Gesteinsformationen waren vier präkambrische thermo-dynamische Vorgänge:

Guriense 3,4 – 2,7 Mrd. Jahre
Prä-Transamazónico 2,4 – 2,1 Mrd. Jahre
Transamazónico 2,1 – 1,7 Mrd. Jahre
Parguazense 1,6 – 1,4 Mrd. Jahre

 down 1.3.1.1.1.1 Guirense
 down 1.3.1.1.1.2 Prä-Transamazónico
 down 1.3.1.1.1.3 Transamazonico
 down 1.3.1.1.1.4 Roraima-Formation
 down 1.3.1.1.1.5 Parguazense
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