Die Sedimente sind Ergebnis von Ablagerungsprozessen an der Erdoberfläche. Exogene Kräfte bewirken den Transport der durch die Verwitterung freigesetzten Stoffe. Dort wo die Transportkräfte nicht mehr ausreichen, wird die Fracht abgelagert. Je nach Ablagerungsumgebung kann man folgende Sedimente unterteilen:
| Ablagerungen im Meer
| marine Sedimente
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| Ablagerungen am Festland
| terrestrische Sedimente
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| Ablagerungen in Seen
| limnische Sedimente
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| Ablagerungen von Flüssen
| fluviatile Sedimente
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| Ablagerungen des Eises
| glazigene Sedimente
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| Ablagerungen des Windes
| äolische Sedimente
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Sedimente können Gesteinscharakter haben (verfestigte Sedimente, Sedimentgesteine), sie können aber auch - wie etwa Sand oder Ton, auch locker, bzw. nichtverfestigt sein (Lockersedimente).
In Lateinamerika sind alle Arten von Sedimentgesteinen zu finden. Großräumige aktuelle fluvialtile Sedimentationsräume finden wir heute in den Tieflandbereichen des Amazonas, Paraná oder des Orinocco. In weiten Teilen Argentiniens kommen (äolisch verfrachtete) Lößsedimente vor, in den Anden lagerten sich stellenweise glazigene, also vom Gletscher geschaffene Sedimente ab.
Alle genannten Ablagerungen lassen sich wiederum in drei große Gruppen untergliedern:
- Klastische Sedimente entstehen durch Verwitterung und Abtragung entstandene Gesteinsbruchstücke verschiedener Korngröße
- Chemische Sedimente entstehen durch Niederschlag aus Lösungen
- Biogene Sedimente werden unter Beteiligung von Organismen gebildet
Ein besonderes Kennzeichen von Sedimentgesteinen ist die Schichtung, die meist auf einen Wechsel der Sedimentationsbedingungen zurückgeht und nicht mit der Schieferung von metamorphen Gesteinen verwechselt werden darf, die durch Druck und Temperatur entsteht. Liegende Schichten befinden sich dabei unterhalb hangender Schichten.
Unterscheidungsmerkmale die Gesteinsbeschaffenheit betreffend sind: Korngröße, Chemismus, petrographische Bestandteile, Raumerfüllung, Verfestigungsgrad und Farbe. |