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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 2 Geomorphologie, oder: Das Relief Lateinamerikas
 up 2.3 Regionale (Klima-)Geomorphologie
 up 2.3.2 Grundlagen der Klimageomorphologie nach Wilhelmy

2.3.2.6 Klimamorphologische Zonierung nach Wilhelmy

Unter Berücksichtigung aller morphologisch wirksamer Faktoren und aus den heutigen Klimaverhältnissen lassen sich zwölf Formenkomplexe zusammenfassen:

Zone 1: Arktische und Antarktische Gletscherzone

Zone 2: Polare und subpolare Frostwechselzone

a) Polare Frostschuttzone

b) Subpolare Tundrenzone

Zone 3: Zone winterkalter (borealer) Waldklimate

Zone 4: Zone feucht-gemäßigter Waldklimate

Zone 5: Zone winterkalter Waldsteppen-, Steppen-, Halbwüsten-, Wüsten und Hochwüstenklimate

Zone 6: Zone außertropischer wechselfeuchter Klimate

a) Mediterrane Winterregengebiete

b) Außertropische Monsungebiete

Zone 7: Zone feuchter Subtropen (subtropisch-wechselfeuchte Klimate mit überwiegender Regenzeit, einschließlich subtropischer Monsunklimate)

Zone 8: Zone trockener Subtropen (subtropisch-wechselfeuchte Klimate mit überwiegender Trockenzeit)

Zone 9: subtropisch-tropische Wüstenklimate

Zone 10: Zone trockener Randtropen (tropisch-wechselfeuchte Klimate mit überwiegender Trockenzeit)

Zone 11: Zone wechselfeuchter Tropen

Zone 12: Zone immerfeuchter Tropen.

Der Formenschatz von Hochlandklimaten wird in die zwölf Hauptzonen einbezogen.

Nach H. Wilhelmy hat Lateinamerika an allen klimageomorphologischen Zonen Anteil, ausgenommen Zone 1, Zone 2a und Zone 3.

Karte: Klimamorphologische Zonierung nach Wilhelmy
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