Unter Vulkanismus versteht man alle Vorgänge und Erscheinungen, die mit der Förderung von glutflüssigem Gestein (Magma) zur Erdoberfläche in Zusammenhang stehen. Die Austrittsstelle von festen, flüssigen, oder gasförmigen Förderprodukten nennt man Vulkan. Auf der Erde gibt es etwa 550 Vulkane, die in historischer Zeit und bis heute tätig waren oder sind, von denen ein beträchtlicher Teil in Lateinamerika zu finden ist. Vulkanausbrüche können sehr unterschiedlich ablaufen. Das Magma kann ganz ruhig oder aber mit einer gewaltigen Explosion ausfließen und der Ausbruch mit verheerenden Auswirkungen verbunden sein. Die Gründe hierfür liegen in der Struktur der Erdkruste und der chemischen Beschaffenheit der Schmelze.
Der vulkanische Formenschatz lässt sich nach verschiedenen geologischen und geomorphologischen Gesichtspunkten untergliedern.
nach Beschaffenheit der Schmelze: Gesteine saurer (kieselsäurereicher) Förderprodukte nennt man Rhyolite, Gesteine basischer Schmelzen, die häufiger sind, Basalte. Dazwischen (intermediär) liegt etwa der Andesit und der Trachyt.
nach der Form des Lavaförderkanals: bei Linearvulkanen benützt das Magma eine tiefreichende Spalte, oder eine Spaltenzone zum Aufstieg.
nach der Zahl der Ausbrüche
nach der Form und dem Aufbau der Vulkanberge
nach der Art der Förderprodukte
nach dem Ausbruchsmechanismus
nach der Form der Vulkanberge
nach der Art der Förderprodukte
nach dem Ausbruchsmechanismus
|