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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 2 Geomorphologie, oder: Das Relief Lateinamerikas
 up 2.3 Regionale (Klima-)Geomorphologie
 up 2.3.2 Grundlagen der Klimageomorphologie nach Wilhelmy

2.3.2.4 West-Östlicher Formenwandel

Der West-Östliche Formenwandel beruht auf planetarischen Windsystemen mit dominierenden Winden aus östlicher oder westlicher Richtung (Westwinddrift, tropischer Ostwind, äquatorialer Westwindgürtel). Liegen Gebirge oder Kontinetalränder im Luv dieser Winde, so sind sie meist Niederschlagsbringer, die Lee-Seite ist meist trockener. Die Winde bestimmen den Verlauf von Meeresströmungen und bringen vielerorts kühle Küstenströme an den Westseiten der Kontinente (Humboltstrom) und warme an den Ostseiten (Brazilstrom). Auf sie ist die Existenz von Küstenwüsten an den Westseiten und starke polwärtige Verschiebung von Korallenbauten an den Ostseiten zurückzuführen.

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