Einer genauen Definition der Subtropen versuchen viele Autoren wissenschaftlicher Literatur auszuweichen, obwohl der Begriff oft verwendet, freilich meist einfach als bekannt vorausgesetzt wird.
Die Hauptmerkmale sind:
Die Subtropen gehören weder den thermisch definierten Tropen an (Grenze: 18°C Jahresisotherme nach Köppen), noch den durch vier Jahreszeiten geprägten gemäßigten Breiten. Sie bezeichnen einen zugegebenermaßen äußerst vielgestaltigen Übergangsbereich zwischen beiden.
In diesem Bereich sinkt die Temperatur des kältesten Monats nicht unter 5°C (Ausnahme: Höhenklimate). Pflanzen finden daher ein Klima vor, dass theoretisch ganzjähriges Wachstum ohne thermische Winterruhe zulässt, was sie von den gemäßigten Breiten unterscheidet. Von den Tropen unterscheiden sich die Subtropen von ihren thermischen Eigenschaften durch das Vorkommen von Frost (wieder eine Ausnahme: tropische Höhenstufen). Dadurch fehlen in den Subtropen frostempfindliche Biozönosen.
Aufgrund ihrer Niederschlagsverhältnisse kann man in Lateinamerika drei subtropische Klimatypen unterscheiden:
- Die immerfeuchten Subtropen an der Ostküste Südamerikas (Cf-Klimate nach Köppen) umfassen Südbrasilien, Uruguay bis zur nordöstlichen Pampa Argentiniens.
- Die trockenen Subtropen, die durch ganzjährige Wasserarmut gekennzeichnet sind. Hierzu zählen die Trockengebiete im NW-Argentiniens, im Prinzip auch die Atacama und die Trockengebiete Nordmexikos.
-
Die winterfeuchten Subtropen (Cs-Klimate nach Köppen).
|