Erdbeben gehören zu den Naturereignissen, die mit katastrophalen Folgen für den Menschen verbunden sind. Obwohl man über die Entstehung von Erdbeben gute Kenntnisse hat, sind Ort und Zeitpunkt eines Ereignisses, trotz modernster Methoden, sehr schwer vorher zu sehen.
Als Ursachen sind vor allem endogene (der Erde innenbürtige) Vorgänge zu beobachten, wie plattentektonische Vorgänge (Verschiebungen von Teilen der Erdkruste) und Vulkanismus. Die Folgen von der Erdbebenschwingungen sind Krustenverschiebungen, Hebungen und Senkungen, Spalten und Risse im Boden, Vulkanausbrüche, Bergstürze, Rutschungen oder Zerstörungen von Siedlungen. In Lateinamerika wird ein schweres Erdbeben "terremoto" genannt, seismische Erschütterungen dagegen "temblor". Untermeerische Seebeben und Vulkanausbrüche lösen "Tsunamis", das sind sog. seismische Wogen mitverheerenden Flutwellen, aus, die in Küstenregionen schwere Verwüstungen anrichten können. |