Die ursprüngliche Erdoberfläche muss vor etwa 4,6 Mrd. Jahren aus gasförmiger und flüssiger Materie erstarrt sein. Es begann die geologische Entwicklung.
Die Erde wird aus der Kruste, dem Mantel und dem Erdkern aufgebaut.
Durch geophysikalische Untersuchungsmethoden, etwa durch seismische Messungen, lassen sich die Tiefen der Grenzflächen der Erdschalen, sogenannte Diskontinuitäten, bestimmen. Man kann dabei zwischen der Erdkruste, dem Erdmantel und dem Erdkern unterscheiden.
Eine weitere Unterteilung nach ihren physikalischen Eigenschaften wird für Erdkruste und Erdmantel getroffen:
Die Lithosphäre umfasst die Erdkruste und den obersten Erdmantel bis in eine Tiefe von etwa 100 m. Sie besteht aus spröden Platten mit unterschiedlicher Gesteinszusammensetzung. Man unterscheidet dabei zwischen ozeanischen Lithosphärenplatten, mit einer Mächtigkeit von etwa 70 – 80 km, und den kontinentalenLithosphärenplatten, mit einer Mächtigkeit von etwa 100 – 120 km.
Die Asthenosphäre, aufgebaut aus zähflüssigem Material unterlagert die Lithosphäre. Seismische Wellen werden hier stark eingebremst und gilt als Gleitzone der Platten der Lithosphäre.
Über dem Erdkern liegt die Mesosphäre, die bis in eine Tiefe von 700 km reicht. |