Der bis zu 10 m hohe Baum der Papaya gehört zu den Melonenbaumgewächsen und zu den typischen Pflanzen der frostfreien Höhenstufen der lateinamerikanischen Tropen. Dort wird er entweder in Plantagen gezüchtet, oder kommt als Obstbaum innerhalb der tropischen und subtropischen Subsistenzwirtschaft vor.
Die weichschaligen, melonenartigen Früchte können bis zu mehreren Kilogramm schwer werden (auf Kuba: fruta bomba!) und wachsen unter einem palmenartig wirkenden Blattschopf auf einem nicht verzweigtem weichholzigen Stamm (Cauliflorie). In Amazonien wird er als Baum des Lebens bezeichnet, da seine Früchte nicht nur sehr vitaminreich und wohlschmeckend sind, sondern auch für die Medizin wertvolle Stoffe beinhaltet und wird etwa bei der Behandlung von Bandscheibenvorfällen eingesetzt. |