Lateinamerika ist besonders reich an endemischen Kulturpflanzen, wie etwa Kakao, Maniok, Baumwolle, Bananen und Kartoffeln, um nur wenige zu nennen. In den Anden sind spezielle Arten von Bedeutung, etwa verschiedene Knollenfrüchte, die auch noch in großer Höhe gedeihen. In der Tiefebene sind dagegen Dauerpflanzen (Kakao), Stauden (Banane, Zuckerrohr) oder einjährige Nährpflanzen (Mais, Maniok) wichtig. Vielerorts bereitet aber nicht standortgerechter und daher nicht nachhaltiger Landbau große Probleme (Bodenerosion, Desertifikation). Damit ist das Spannungsfeld zwischen ökonomischen Nutzen und ökologischen Folgen angesprochen. |