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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 5 Biodiversität in Lateinamerika
 up 5.4 Biodiversität Lateinamerikas - eine ungeheure Artenvielfalt
 up 5.4.13 Andine Höhenstufen

5.4.13.3 Südliche Anden

El Tronador (3445m)

Weiternach Süden wird das Klima kühler und feuchter . Auf 41° südl Breite wurden in der Nähe des Vulkans Antillanca auf einer Höhe von 1100 m Niederschläge von mehr als 5600 mm/Jahr gemessen. Im Winter fallen diese Niederschläge natürlich als Schnee. Auf der Ostseite der Cordillere wurden am Cerro Catedral bei Bariloche auf 2388 m etwa 2,5°Jahrestemperatur und 1500 bis 2000 mm Niederschlag gemessen.

Vulkanaschen bieten den Pflanzen einen nährstoffreichen Untergrund. Die Hochgebirgsvegetation beginnt in den Südanden etwa ab 1800 m und wird immer mehr von subarktischen Gattungen bestimmt. Neben Zwergstrauchheiden treten zudem Wiesen und Matten aus dem holarktischen Raum auf. Der östliche Bereich der südlichen Anden wird immer mehr von Arten der patagonischen Steppe geprägt. Dieser Vegetationstyp setzt sich bis Feuerland fort.

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