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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 5 Biodiversität in Lateinamerika
 up 5.4 Biodiversität Lateinamerikas - eine ungeheure Artenvielfalt
 up 5.4.13 Andine Höhenstufen
 up 5.4.13.2 Puna

5.4.13.2.2 Trockenpuna oder Tolaheiden-Puna

Blüte einer Kandelaberkaktee

Die Trocken-Puna, oder Tolaheide-Puna reicht von der peruanischen West-Kordillere über den mittleren Altiplano bis weit nach Süden, wo sie im Osten an die Trockenwälder angrenzt. Die Tolaheide bilden Gebüschfluren mit etwa 1 m hohen Sträuchern und Asteraceen, an feuchten Standorte vergesellschaftet mit Festuca-Gräsern. Weit verbreitet ist die sogenannte Llareta, eine große verholzende Polster bildende Pflanze, die hier als wichtiges Brennmaterial verwendet wird.

In Nordwest-Argentinien wird die Puna immer trockener. Es fallen nur mehr 100 bis 300 mm Niederschlag, in jedem Monat kann Frost auftreten. An den Westseiten der Kordillere und in den innerandinen Trockentälern schließen Kakteen-Wüsten an.

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