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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 5 Biodiversität in Lateinamerika
 up 5.4 Biodiversität Lateinamerikas - eine ungeheure Artenvielfalt
 up 5.4.11 Waldfreie Gebiete des südlichen Südamerikas

5.4.11.2 Subarktische Vegetation

Das subantarktische Klima zeichnet sich durch kühle Sommer, aber nicht allzu kalte Winter aus. Die Küstenbereiche sind gleichmäßig feucht. Die Jahresmitteltemperatur liegt bei etwa 1-6°C, im Schnitt fallen 700-1000 mm im Jahr. Der wohl limitierendste Faktor für die Vegetation ist der ständig wehende stürmische Wind. Dies fällt mehr auf als in der mindestens ebenso stürmischen patagonischen Steppe. Aufgrund der Windexponiertheit ergeben sich verschiedene Standorte. Windschattenbereiche sind bevorzugte Wuchsorte, ebenso strahlungs- und windbegünstigte Felsen- und Hänge. Die Böden sind durch sind durch Dauerfrost geprägt, und es entstehen Polygonböden (Böden mit frostbedingter polygonartigen Steinringen), bei etwas geneigteren Standorten kommt es zu Bodenfließen und der Bildung von Streifenböden und Steinströmen. Die wichtigsten Pflanzen sind Moose (an den feuchteren, günstigeren Stellen) und Flechten an trockeneren Standorten. Ferner treten Farne, und besonders auf den Falklandinseln steppenartige Graslandschaften mit den charakteristischen hohen und büschelartig wachsenden Tussock-Gräsern und Heidegewächsen auf. Auf ebenen Flächen der Inseln sind auch Moorlandschaften weit verbreitet.

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