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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 5 Biodiversität in Lateinamerika
 up 5.4 Biodiversität Lateinamerikas - eine ungeheure Artenvielfalt
 up 5.4.8 Subtropische Gras- und Strauchvegetation

5.4.8.2 Monte-Strauchsteppe

Die Monte-Strauchsteppe bedeckt eine große Fläche, die sich südlich der argentinischen Provinz Tucumán bis zur Mündung des Río Chubut erstreckt. Ihre N-S-Ausdehung beträgt somit etwa 1200 km. Das Klima ist sehr trocken; die 150 bis 350 mm Niederschlag jährlich fallen vor allem im Sommer bei Jahresdurchschnittstemperaturen zwischen 14 und 20 °C.

Die Vegetation ist einheitlich, und zwar sowohl vom Aussehen, als auch in der Artenzusammensetzung. Dornsträucher oder blattlose Rutensträucher verleihen der Strauchsteppe besonders in der Trockenzeit ein eintöniges Aussehen. Erst zur Blütezeit kurz vor der spärlichen Regenperiode blühen die Sträucher, Kakteen, diverse Opuntien und Kräuter.

Verschiedene Standorte sind zu unterscheiden:

  • An den trockenen Standorten der Berghänge dominieren Larrea cuneifolia-Gebüsche.
  • Die fast ebenen Fußflächen und Tiefenbereiche sind mit Larrea divaricata übersät.
  • Die salzreichen Senken besiedeln Atriplex-Arten und Salzsträucher des Chaco.
  • Der Übergang von Pampa und Monte wird von Trockenwäldern eingenommen. Hier sind sowohl Arten des Chaco, der Pampa und der Monte vertreten.
  • Stehen die Bäume dichter so spricht man vom Caldén-Trockenwald, der auch als Espinales bezeichnet wird. Prosopis-Arten (-caldenia, -flexuosa) dominieren.
  • Im Übergang zu patagonischen Grasteppe werden die Sträucher der Monte niedriger. Die Vegetation bedeckt den Untergrund zu weniger als 40%.

Patagonisches Grasland
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