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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 5 Biodiversität in Lateinamerika
 up 5.4 Biodiversität Lateinamerikas - eine ungeheure Artenvielfalt
 up 5.4.7 Die Vegetation Zentralamerikas

5.4.7.1 Die Westindischen Inseln

Die Westindischen Inseln tragen durch die gebirgigen Regionen eine sehr unterschiedliche Vegetation. Der ursprünglich palmenreiche Regenwald ist stark zurückgedrängt und wurde zum Teil in eine sekundäre Palmensavannenlandschaft umgewandelt. Auf den trockeneren Bereichen findet man laubabwerfende Trockenwälder, die in Laub- und Grassavannen übergehen, vornehmlich in den inneren Teilen der Inseln und an der trockeneren Südseite. Hier findet man auch Chaparral und entlang der Flüsse kleinere Galeriewälder, die in auf der feuchteren Seite der Inseln in tropische Regenwälder übergehen. Vielfach ist durch die intensive Nutzung die natürliche Vegetation komplett vernichtet und kaum mehr zu rekonstruieren.

Die Bahama-Inseln bestehen zum Teil aus lichtem Kiefernwald und tropischen Urwald. An geschützten flachen Buchten finden sich Salzwiesen und Mangrovewälder. Die küstenfernen Gebiete werden durch oft sekundäre Savannenlandschaften besiedelt. Den Inseln sind unzählige Korallenriffe vorgelagert.

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