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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 5 Biodiversität in Lateinamerika
 up 5.4 Biodiversität Lateinamerikas - eine ungeheure Artenvielfalt
 up 5.4.5 Savannen

5.4.5.2 Chapparales und Kamps

Die offenen Baumsavannen von Kolumbien und Venezuela nennt man Chapparales und sind von ähnlicher Zusammensetzung wie die Campos Cerrados Brasiliens. In den weiten Ebenen der Llanos im westlichen Einzugsgebietes des Orinocco kommen sie im flach welligen Gelände der Grassavannen vor. Das Klima ist dem der Campos Cerados ebenfalls ähnlich: 26-28°C Jahresmitteltemperatur, 1200 bis 2400 mm Niederschlag.

In den Llanos kann man zwischen Trockensavannen und Überschwemmungssavannen unterscheiden, wobei ein erheblicher Teil auf durch den Menschen angelegtes Feuer zurückzuführen ist.

Ähnlich den Chapparales und den Campos Cerrados sind die Kamps, die verstreut im Amazonaswald vorkommen. Auffällig ist einerseits die Ähnlichkeit der Campos Cerrados, Chapparales und der Kamps nach Erscheinungsbild und Artenzusammensetzung. Man nimmt an, dass bereits im Laufe der Entwicklungsgeschichte, zumindest während des Quartärs, Savannen und tropischer Regenwald mehrmals wechselnde Ausdehnung hatten, was dazu führte, dass beide Vegetationstypen in Teilareale aufgesplittert wurden.

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