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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 5 Biodiversität in Lateinamerika
 up 5.4 Biodiversität Lateinamerikas - eine ungeheure Artenvielfalt
 up 5.4.5 Savannen

5.4.5.1 Offene Baumsavannen Brasiliens

Auf dem brasilianischen Hochplateau breiten sich die Campos Cerrados aus. Die höchsten Erhebungen in Form von Tafelbergen werden hier bis zu 1600 m hoch, im Mittel hat sie 300 bis 600 m. Die Campos Cerrados erstrecken sich 1200 km in West-Ost-Richtung und 1000 km in Nord-Süd-Richtung.

Es herrscht ein tropisch-halbfeuchtes Klima (Trockenzeit zwischen Mai und September) mit Jahresmitteltemperaturen zwischen 20 und 27°C und Niederschlägen von 1100 bis 2000 mm. Es liegt zwischen den trockeneren Bereichen des Chaco und der Caatinga und ist ausgesprochen dünn besiedelt.

Die Campos Cerrados setzten sich aus einer Decke von Gräsern zusammen, die bei Trockenheit verschwinden, und einem lichten Bestand an 3 bis 5 m hohen Bäumen. Diese sind meist immergrün und haben eine dicke Rinde und tragen häufig Spuren von Bränden. Die neuen Blätter bilden sich zeitgleich mit der Bodenvegetation unmittelbar nach den ersten Regenfällen und sind auffällig rot gefärbt. Trotz des geringen Baumbestandes schätz man ungefähr 400 verschieden Baumarten. Epiphyten und Lianen kommen praktisch nicht vor.

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