Als Galeriewälder werden flussbegleitende Überschwemmungswälder bezeichnet, die nicht in geschlossenen Feuchtwäldern verbreitet sind, sondern als mehr oder weniger schmales Band in Trockenwäldern, Savannen, Steppen, sogar Halbwüsten und Wüsten die Gewässer begleiten.
Durch die Sedimentation der Flüsse auf den Überschwemmungsebenen ist die Nährstoffversorgung ausgezeichnet. Bestehen die Ablagerungen aus feineren Sedimenten kann sich ein 30 m hoher Wald ausbilden, bei groben Geröll bilden sich verschieden Buschformationen. Die Baum- und Straucharten entsprechen den benachbarten Wäldern. |