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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 5 Biodiversität in Lateinamerika
 up 5.4 Biodiversität Lateinamerikas - eine ungeheure Artenvielfalt
 up 5.4.1 Die tropischen Regenwälder Lateinamerikas
 up 5.4.1.3 Das Amazonasbecken

5.4.1.3.2 Regenwald der Terra firme

Die dominierende Vegetationsformation ist der „klassische“ tropische immergrüne Tieflandregenwald des festen nicht überschwemmten Landes, der Terra firme. Der Amazonasregenwald gilt als der artenreichste Wald der Erde. Auf einer Fläche von 2000 m² fand man nicht weniger als 500 verschieden Baumarten und die unvorstellbare Gesamtindividuenzahl von 93780 Pflanzen (Klinge, 1973). Man deutet diese hohe Biodiversität als Anpassung an die kontinuierliche Begrenzung von Nährstoffen unter sonst günstigen Lebensbedingungen.

Bei Niederschlägen unter 2000 mm im Osten und Südwesten des Amazonasbeckens geht der tropisch immergrüne Regenwald in den tropischen immergrünen Saisonregenwald über. Der sonst gleichmäßig über das Jahr verstreute Blattwechsel ist hier auf eine kurze Trockenphase beschränkt. Die immergrünen Bäum verlieren jedoch nie alle Blätter, zumal die jungen Blätter rasch nachwachsen. Der Laie wird den immergrünen Regenwald vom Saisonregenwald kaum unterscheiden, nur die Wuchsleistung ist geringer.

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