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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 5 Biodiversität in Lateinamerika
 up 5.4 Biodiversität Lateinamerikas - eine ungeheure Artenvielfalt
 up 5.4.1 Die tropischen Regenwälder Lateinamerikas
 up 5.4.1.3 Das Amazonasbecken

5.4.1.3.1 Die Regenwaldtypen (des Amazonas) im Überblick

Tabelle: Regenwaldtypen des Amazonas im Überblick

Das Amazonasbecken ist das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet der Erde. Nur an sehr wenigen Stellen ist der Wald von Gras- und Strauchsavannen unterbrochen. Das Gebiet ist fast eben, wenn auch durch eine Terrassenkante zwischen Várzea (Aue) und Terra Firme gegliedert, an seinen Rändern steigt es bis auf 200 m an. Immer noch ist die Erforschung des Regenwaldes nicht abgeschlossen. Erst seit etwa 30 Jahren wurden die bis dahin undurchdringlichen und nur über die Flüsse zu erreichenden Wälder durch Straßen erschlossen.

Wenn man auch thermisch in den Tropen von einem Tageszeitenklima spricht, so gibt es in Amazonien dennoch Jahreszeiten, nur sind diese hygrisch definiert: Die Hochwasser- und die Nicht-Hochwasserjahreszeiten. Die Wasserspiegelschwankungen des Amazonas betragen bis zu 15 m. Das bedeutet, dass viele Bäume bis zu den Baumkronen unter Wasser stehen. In einzelnen Flussabschnitten bleiben weite Flächen ein halbes Jahr lang überschwemmt – die Bäume müssen sich notwendigerweise an das Leben mit dem Hochwasser anpassen. Sie wachsen schnell, um nicht schon in ihrer Jugend zu ertrinken und reduzieren während der Überschwemmungsperiode den Stoffwechsel.

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