Logo
Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
Home
Sitemap
Vorherige
Nächste
 up 5 Biodiversität in Lateinamerika
 up 5.3 Allgemeines zu den Überlebensstrategien der Pflanzen
 up 5.3.2 Pflanze und Umwelt

5.3.2.4 Der Wärmefaktor

Wärme bestimmt die Geschwindigkeit des Wachstums und der Entwicklung. Der thermische Einfluss ist hauptverantwortlich für die Zonierung der Vegetation und die Unterscheidung einzelner Höhenstufen in den Gebirgen. Besondere Merkmale sind die Dauer der thermischen Vegetationsperiode und das Vorkommen von Frost. Dieser entscheidet für viele Pflanzen über Leben und Tod. Das Vorkommen tropischer Gewächse ist auf frostfreie Gebiete beschränkt. Schon ein kurzes Absinken der Temperatur unter den Gefrierpunkt hat für manche Pflanzen katastrophale Folgen und zwingt sie zum Absterben. Auch frostverträgliche Pflanzen können nicht immer den Kampf gegen die Kälte gewinnen, da ihre Frostresistenz oft einem jahreszeitlichen Rhythmus unterworfen ist.

Tropische Gebirgspflanzen sind hingegen extremen Temperaturgegensätzen im Tageszeitenklima ausgesetzt. Sie versuchen sich durch weiße Behaarung, oder Profilstellung der Blätter zu schützen. Rosettenpflanzen der Wüsten verbarrikadieren sich hinter einer Art Strohtunika aus abgestorbenen Blättern.

Hilfe Seitenanfang
Home Sitemap Suche Bilder Vorherige Nächste

Letzte Aktualisierung dieser Seite:
Öffne externe Links in neuem Fenster?

© Copyright "Lateinamerika-Studien Online"