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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 5 Biodiversität in Lateinamerika
 up 5.3 Allgemeines zu den Überlebensstrategien der Pflanzen
 up 5.3.2 Pflanze und Umwelt

5.3.2.3 Chemische Faktoren

Von den vielen Substanzen die eine Pflanzen zum Aufbau benötigt sind Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Phosphor die wichtigsten. Stickstoff- und phosphorreiche Böden und Gewässer nennt man eutroph, arme nennt man oligotroph. Für die Vegetationsverteilung von Bedeutung ist weiters der Kalkgehalt der Böden, der die Bodenreaktion (pH-Wert) beeinflusst.

Eine starke Auslese der Pflanzen bewirkt eine stärkere Konzentration an Alkalisalzen (Kochsalz, Soda) in Senken arider Gebiete oder an Küsten. Für die meisten Arten wirkten sie toxisch, angepasst haben sich Halophyten. Sie haben es geschafft, eine zu hohe Konzentration an Salzen im Zellsaft zu vermeiden, z.B., indem Wurzeln nur begrenzte Mengen gelöster Salze durchlassen. Andere machen Salze in ihren Zellen unschädlich oder scheiden sie wieder aus. Obligate Halophyten sind an hohen Salzgehalt im Boden gebunden, fakultative Halophyten dagegen sind salzverträglich, würden aber auch lieber auf nicht versalzten Böden wachsen. Salze von Schwermetallen vertragen nur wenige Pflanzen, manche zeigen sie spezifisch an.

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