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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 5 Biodiversität in Lateinamerika
 up 5.3 Allgemeines zu den Überlebensstrategien der Pflanzen
 up 5.3.2 Pflanze und Umwelt

5.3.2.1 Das Licht

Für die Photosynthese der organischen Substanz sind außer dem Protoplasma der Pflanze und dem Assimilationspigmet Chlorophyll zusätzlich Kohlendioxid, Wasser und Licht notwendig. Nach einer komplizierten Formel wird Strahlungsenergie in chemische Energie umgewandelt, die für Wachstum und Stoffwechsel verwendet und teilweise gespeichert wird.

Von der für die Photosynthese verwendbaren Strahlung können nur wenige Prozent ausgenutzt werden. Der Grad der Ausnützung hängt vom Blattflächenindex ab, der das Verhältnis der gesamten Blattfläche einer Vegetationseinheit zu der von ihr eingenommenen Erdoberfläche beschreibt. In den tropischen Gebieten Lateinamerikas kann dieser Index bei 16 liegen (die Erdoberfläche wird theoretisch 16-fach von Blättern überdeckt), in ariden Gebieten unter 1.

Viel hängt von der Beleuchtungsintensität der Pflanzen ab. Bei einer Beleuchtungsintensität von 1 % des vollen Tageslichts wachsen keine Blütenpflanzen mehr. Farne, Moose und Flechten hingegen, besonders aber Algen dringen tief in den Schatten ein. Spezialisten sind Meeresalgen, die in 260 m Tiefe mit nur 0,001 % des Tageslichtes überleben können. Viele Pflanzen nutzen die Tageslänge um ihre Entwicklung den Jahreszeiten anzupassen.

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