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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 5 Biodiversität in Lateinamerika

5.2 Die Primärproduktion Lateinamerikas (Überblick)

Grafik: Nettoprimärproduktion in Lateinamerika

Pflanzliches Leben entsteht, wenn die Energie der Sonne über Photosynthese den Pflanzen zugeführt wird. Dabei wird Kohlendioxid (CO) aufgenommen und in Kohlehydrate umgewandelt, die Grundstoffe für das Leben sind. Sauerstoff (O) dagegen wird an die Luft abgegeben. Weil die Pflanzen atmen, geht ein Teil der Photosyntheseprodukte, also vor allem des Kohlendioxides, wieder verloren. Der verbleibende Teil wird als „Nettoprimärproduktion“ bezeichnet. Legt man diese auf die Fläche um und berücksichtigt dabei auch die Zeit, erhält man einen guten Indikator für die pflanzliche Produktivität und stellt fest, das die Produktionsleistungen der Vegetation auf der Welt sehr große Unterschiede aufweisen. Dies kann natürlich nur teilweise aus dem Photosynthesevermögen der Pflanzen erklärt werden, weil auch Boden, Wasser und Klima, aber auch das Relief eine Rolle spielen. Es ist daher nicht befriedigend, die Vegetation eines Standortes oder einer Region isoliert zu beschreiben, viel aufschlussreicher ist es, sie in ihren ökosystemaren Zusammenhängen zu sehen. Dies gilt insbesondere für einen klimatisch, pedologogisch, hydrographisch so vielfältigen Kontinent wie Lateinamerika mit seinem vielgestaltigen Relief.

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