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Naturräume Lateinamerikas
Von Feuerland bis in die Karibik
Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert
Institut für Geographie der Universität Innsbruck
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 up 3 Hydrologie, oder: Die Gewässer Lateinamerikas
 up 3.2 Limnologie: Die Binnengewässer Lateinamerikas
 up 3.2.1 Die Flüsse Lateinamerikas
 up 3.2.1.1 Sedimentführung
 up 3.2.1.1.3 Klarwasserfluss

3.2.1.1.3.1 Sao Francisco

Der Rio São Francisco ist mit 2897 km Länge der fünftgrößte Strom Südamerikas und liegt in ganz Lateinamerika an sechster Stelle. Er entspringt in der Serra da Canastra im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais und mündet nördlich von Aracaju in den Atlantischen Ozean. Er entwässert eien Fläche von 551.410 km², ist im Mittellauf auf einer Länge von 1368 km schiffbar und wird auch zur Energiegewinnung genutzt: Kraftwerke befinden sich an den Staudämmen Três Marias (500 MW), Sobradinho (1050 MW), an den 84 m hohen Wasserfällen Cachoeira de Paulo Afonso (2 900 MW) sowie Moxotó (400 MW) und Itaparica (2500 MW). Am Unterlauf wird die Schifffahrt durch Stromschnellen und Wasserfälle behindert. Es sind vor allem seine industriell nicht verschmutzten Nebenflüsse aus dem Brasilianischen Bergland, die ihm überaus klares Wasser zuführen und dem Typus der Klarwasserflüsse entsprechen.

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